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Kaufnebenkosten-Rechner

Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und Maklerprovision — berechnen Sie die gesamten Kaufnebenkosten für Ihr Bundesland in Sekunden.

Zum Kaufpreis kommen Steuern, Notar, Grundbuch und gegebenenfalls Maklerkosten hinzu. Wählen Sie Bundesland und Kaufpreis. Passen Sie die Annahmen für Notar und Grundbuch sowie den vereinbarten Makleranteil an. Das Ergebnis ist eine Planungssumme, keine Gebührenrechnung.

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PositionSatzBetrag
Grunderwerbsteuer5 %20.000 €
Notarkosten1,5 %6.000 €
Grundbucheintrag0,5 %2.000 €
Maklerprovision (Käuferanteil)0 %0 €
Kaufnebenkosten gesamt7 %28.000 €
428.000 €Gesamtkosten (Kaufpreis + Nebenkosten)
28.000 €Nebenkosten in Baden-Württemberg

Beispielrechnung, kein verbindliches Angebot. Monatliche Verzinsung und Zahlungen am Monatsende. Startwerte für Zins, Tilgung, Notar und Grundbuch sind Annahmen. Das GNotKG legt Gebühren fest, keine pauschalen Prozentsätze. Maklerkosten richten sich nach der Vereinbarung; ohne Makler null. Der Darlehensanteil am Kaufpreis ist nicht der bankinterne Beleihungsauslauf. Unverbindliche Auskunft. Keine Finanzierungszusage.

Geprüft am 11. September 2026. Grunderwerbsteuer nach Landesrecht; Notar 1,5 % und Grundbuch 0,5 % sind reine Rechenannahmen. Makleranteil im interaktiven Rechner anfangs null.

Kaufnebenkosten nach Bundesland im Überblick

Weil die Grunderwerbsteuer Ländersache ist, unterscheiden sich die Kaufnebenkosten spürbar. Die folgende Tabelle zeigt alle 16 Bundesländer mit den einzelnen Posten und der Gesamtsumme bei einem Kaufpreis von 400.000 €. Über jeden Ländernamen kommen Sie direkt zum passenden Grunderwerbsteuer-Rechner.

BundeslandGrunderwerbst.Notar + GrundbuchMakler (Käufer)Gesamtbei 400.000 €
Baden-Württemberg5 %2 %3,57 %10,57 %42.280 €
Bayern3,5 %2 %3,57 %9,07 %36.280 €
Berlin6 %2 %3,57 %11,57 %46.280 €
Brandenburg6,5 %2 %3,57 %12,07 %48.280 €
Bremen5,5 %2 %3,57 %11,07 %44.280 €
Hamburg5,5 %2 %3,57 %11,07 %44.280 €
Hessen6 %2 %3,57 %11,57 %46.280 €
Mecklenburg-Vorpommern6 %2 %3,57 %11,57 %46.280 €
Niedersachsen5 %2 %3,57 %10,57 %42.280 €
Nordrhein-Westfalen6,5 %2 %3,57 %12,07 %48.280 €
Rheinland-Pfalz5 %2 %3,57 %10,57 %42.280 €
Saarland6,5 %2 %3,57 %12,07 %48.280 €
Sachsen5,5 %2 %3,57 %11,07 %44.280 €
Sachsen-Anhalt5 %2 %3,57 %10,57 %42.280 €
Schleswig-Holstein6,5 %2 %3,57 %12,07 %48.280 €
Thüringen5 %2 %3,57 %10,57 %42.280 €

Tabellenannahmen: Notar 1,5 %, Grundbuch 0,5 %, Käufer-Makleranteil 3,57 %. Diese Prozentsätze sind weder gesetzliche Vorgaben noch behauptete Marktmittelwerte. Geprüft am 11. September 2026. Beispielrechnung, kein verbindliches Angebot. Ohne Makler entfällt der Käuferanteil, die Nebenkosten sinken entsprechend.

Kaufnebenkosten in Baden-Württemberg berechnen

In Baden-Württemberg beträgt die Grunderwerbsteuer 5 %. Zusammen mit den unten genannten Annahmen für Notar, Grundbuch und Maklerprovision ergeben sich im Beispiel 10,57 % des Kaufpreises. Bei einem Kaufpreis von 400.000 € sind das etwa 42.280 € — die Sie zusätzlich zum Kaufpreis aus Eigenkapital einplanen sollten.

PositionSatzBetrag (bei 400.000 €)
Grunderwerbsteuer5 %20.000 €
Notarkosten1,5 %6.000 €
Grundbucheintrag0,5 %2.000 €
Maklerprovision (Käuferanteil)3,57 %14.280 €
Kaufnebenkosten gesamt10,57 %42.280 €

Beispiel: Kaufnebenkosten in Hannover

Hannover liegt in Niedersachsen, dort gilt eine Grunderwerbsteuer von 5 %. Für einen Beispiel-Kaufpreis von 350.000 € — bewusst als Rechenbeispiel gewählt, nicht als örtlicher Marktdurchschnitt — ergeben sich Kaufnebenkosten von rund 36.995 € (10,57 %). Wer in der Region Hannover privat ohne Makler kauft, spart den Käuferanteil und landet entsprechend niedriger.

PositionSatzBetrag (bei 350.000 €)
Grunderwerbsteuer5 %17.500 €
Notarkosten1,5 %5.250 €
Grundbucheintrag0,5 %1.750 €
Maklerprovision (Käuferanteil)3,57 %12.495 €
Kaufnebenkosten gesamt10,57 %36.995 €

Welche Posten gehören zu den Kaufnebenkosten?

  • Grunderwerbsteuer: einmalig, je Bundesland 3,5 % – 6,5 % — Details in der Grunderwerbsteuer-Übersicht.
  • Notarkosten: Gebühren nach GNotKG; 1,5 % nur als Rechenannahme.
  • Grundbucheintrag: Gebühren nach GNotKG; 0,5 % nur als Rechenannahme.
  • Maklerprovision: vereinbarter Käuferanteil unter Beachtung der gesetzlichen Kostenverteilung; kein fester gesetzlicher Prozentsatz.

Wie sich die Nebenkosten konkret in Ihre Gesamtfinanzierung einfügen, rechnet ein Berater mit Ihnen durch. Kosten und Leistungen klären Sie vorab.

Rechtsgrundlagen: GNotKG, §656c BGB und §656d BGB. Landessteuersätze mit Quellen: Grunderwerbsteuer-Übersicht. Geprüft am 11. September 2026.

Unverbindliche Auskunft. Keine Finanzierungszusage. Beispielrechnungen sind kein verbindliches Angebot — Konditionen abhängig von Bonität, Objekt und Kreditgeber.

Häufige Fragen

Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Deutschland?

Die Summe hängt vom Landessteuersatz, den Gebühren nach GNotKG und der vereinbarten Maklervergütung ab. Der Rechner verwendet für Notar und Grundbuch veränderbare Planungsannahmen; eine pauschale gesetzliche Gesamtkostenquote gibt es nicht.

Kann ich die Kaufnebenkosten mitfinanzieren?

Grundsätzlich ja, aber die meisten Banken erwarten, dass die Nebenkosten aus Eigenkapital kommen. Wer sie mitfinanziert (Vollfinanzierung über 100 %), erhöht den Beleihungsauslauf — und zahlt dafür in der Regel einen Zinsaufschlag. Ein Berater rechnet durch, ob sich das in Ihrem Fall lohnt.

Welcher Posten ist der größte?

In den meisten Fällen die Grunderwerbsteuer oder die Maklerprovision. Die Grunderwerbsteuer schwankt je Bundesland zwischen 3,5 % (Bayern) und 6,5 % (u. a. NRW, Brandenburg). Notar und Grundbuch sind bundeseinheitlich nach GNotKG geregelt und deutlich kleiner.

Fällt immer eine Maklerprovision an?

Nein. Ohne Makler entfällt dieser Posten. Bei Wohnungen und Einfamilienhäusern mit einem Verbraucher als Käufer gelten die Vorgaben der §§656c und 656d BGB zur Kostenverteilung. Sie schreiben keinen Provisionssatz von 3,57 % vor. Tragen Sie den tatsächlich vereinbarten Käuferanteil ein.

Sind Notar- und Grundbuchkosten überall gleich?

Die gesetzlichen Gebührentabellen des GNotKG gelten bundesweit. Der Betrag hängt aber vom Geschäftswert und den einzelnen Tätigkeiten ab. Die im Rechner voreingestellten Prozentsätze sind Annahmen und ersetzen keine Gebührenberechnung.