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Kaufnebenkosten-Rechner

Grunderwerbsteuer, Notar, Grundbuch und Maklerprovision — berechnen Sie die gesamten Kaufnebenkosten für Ihr Bundesland in Sekunden.

Die Kaufnebenkosten liegen in Deutschland je nach Bundesland bei rund 9 – 15 % des Kaufpreises — und müssen meist aus Eigenkapital getragen werden. Den größten Posten bilden Grunderwerbsteuer (3,5 – 6,5 %) und, falls ein Makler beteiligt ist, die Maklerprovision; dazu kommen Notar (≈ 1,5 %) und Grundbucheintrag (≈ 0,5 %). Wählen Sie unten Ihr Bundesland und den Kaufpreis, um die genaue Summe zu berechnen.

PositionSatzBetrag
Grunderwerbsteuer5 %20.000 €
Notarkosten1,5 %6.000 €
Grundbucheintrag0,5 %2.000 €
Maklerprovision (Käuferanteil)3,57 %14.280 €
Kaufnebenkosten gesamt10,57 %42.280 €
442.280 €Gesamtkosten (Kaufpreis + Nebenkosten)
42.280 €Nebenkosten in Baden-Württemberg

Beispielrechnung, kein verbindliches Angebot. Grunderwerbsteuer nach Landesrecht; Notar/Grundbuch nach GNotKG (≈ 1,5 % / 0,5 %); Maklerprovision ortsüblich (hälftige Teilung). Die Nebenkosten müssen meist aus Eigenkapital getragen werden.

Datenstand: Juli 2026. Grunderwerbsteuer nach Landesrecht; Notar/Grundbuch nach GNotKG; Maklerprovision ortsüblich (hälftige Teilung seit 23.12.2020).

Kaufnebenkosten nach Bundesland im Überblick

Weil die Grunderwerbsteuer Ländersache ist, unterscheiden sich die Kaufnebenkosten spürbar. Die folgende Tabelle zeigt alle 16 Bundesländer mit den einzelnen Posten und der Gesamtsumme bei einem Kaufpreis von 400.000 €. Über jeden Ländernamen kommen Sie direkt zum passenden Grunderwerbsteuer-Rechner.

BundeslandGrunderwerbst.Notar + GrundbuchMakler (Käufer)Gesamtbei 400.000 €
Baden-Württemberg5 %2 %3,57 %10,57 %42.280 €
Bayern3,5 %2 %3,57 %9,07 %36.280 €
Berlin6 %2 %3,57 %11,57 %46.280 €
Brandenburg6,5 %2 %3,57 %12,07 %48.280 €
Bremen5,5 %2 %3,57 %11,07 %44.280 €
Hamburg5,5 %2 %3,57 %11,07 %44.280 €
Hessen6 %2 %3,57 %11,57 %46.280 €
Mecklenburg-Vorpommern6 %2 %3,57 %11,57 %46.280 €
Niedersachsen5 %2 %3,57 %10,57 %42.280 €
Nordrhein-Westfalen6,5 %2 %3,57 %12,07 %48.280 €
Rheinland-Pfalz5 %2 %3,57 %10,57 %42.280 €
Saarland6,5 %2 %3,57 %12,07 %48.280 €
Sachsen3,5 %2 %3,57 %9,07 %36.280 €
Sachsen-Anhalt5 %2 %3,57 %10,57 %42.280 €
Schleswig-Holstein6,5 %2 %3,57 %12,07 %48.280 €
Thüringen5 %2 %3,57 %10,57 %42.280 €

Quelle: Grunderwerbsteuersätze der Bundesländer (Landesrecht); Notar/Grundbuch nach GNotKG; Maklerprovision ortsüblich. Stand: Juli 2026. Beispielrechnung, kein verbindliches Angebot. Ohne Makler entfällt der Käuferanteil, die Nebenkosten sinken entsprechend.

Kaufnebenkosten in Baden-Württemberg berechnen

In Baden-Württemberg beträgt die Grunderwerbsteuer 5 %. Zusammen mit Notar, Grundbuch und Maklerprovision ergeben sich Kaufnebenkosten von rund 10,57 % des Kaufpreises. Bei einem Kaufpreis von 400.000 € sind das etwa 42.280 € — die Sie zusätzlich zum Kaufpreis aus Eigenkapital einplanen sollten.

PositionSatzBetrag (bei 400.000 €)
Grunderwerbsteuer5 %20.000 €
Notarkosten1,5 %6.000 €
Grundbucheintrag0,5 %2.000 €
Maklerprovision (Käuferanteil)3,57 %14.280 €
Kaufnebenkosten gesamt10,57 %42.280 €

Beispiel: Kaufnebenkosten in Hannover

Hannover liegt in Niedersachsen, dort gilt eine Grunderwerbsteuer von 5 %. Für einen Beispiel-Kaufpreis von 350.000 € — bewusst als Rechenbeispiel gewählt, nicht als örtlicher Marktdurchschnitt — ergeben sich Kaufnebenkosten von rund 36.995 € (10,57 %). Wer in der Region Hannover privat ohne Makler kauft, spart den Käuferanteil und landet entsprechend niedriger.

PositionSatzBetrag (bei 350.000 €)
Grunderwerbsteuer5 %17.500 €
Notarkosten1,5 %5.250 €
Grundbucheintrag0,5 %1.750 €
Maklerprovision (Käuferanteil)3,57 %12.495 €
Kaufnebenkosten gesamt10,57 %36.995 €

Welche Posten gehören zu den Kaufnebenkosten?

  • Grunderwerbsteuer: einmalig, je Bundesland 3,5 % – 6,5 % — Details in der Grunderwerbsteuer-Übersicht.
  • Notarkosten: rund 1,5 %, bundeseinheitlich nach GNotKG.
  • Grundbucheintrag: rund 0,5 %, ebenfalls nach GNotKG.
  • Maklerprovision: ortsüblich, seit Dezember 2020 in der Regel hälftig geteilt (Käuferanteil ≈ 3,57 %).

Wie sich die Nebenkosten konkret in Ihre Gesamtfinanzierung einfügen, rechnet ein unabhängiger Berater kostenfrei mit Ihnen durch.

Unverbindliche Auskunft. Keine Finanzierungszusage. Beispielrechnungen sind kein verbindliches Angebot — Konditionen abhängig von Bonität, Objekt und Kreditgeber.

Häufige Fragen

Wie hoch sind die Kaufnebenkosten in Deutschland?

Je nach Bundesland liegen die Kaufnebenkosten bei rund 9 bis 15 % des Kaufpreises. Sie setzen sich zusammen aus Grunderwerbsteuer (3,5 – 6,5 %), Notar (ca. 1,5 %), Grundbucheintrag (ca. 0,5 %) und — falls ein Makler beteiligt ist — der Maklerprovision (Käuferanteil meist rund 3,57 %). Bei 400.000 € Kaufpreis sind das etwa 36.000 bis 60.000 €.

Kann ich die Kaufnebenkosten mitfinanzieren?

Grundsätzlich ja, aber die meisten Banken erwarten, dass die Nebenkosten aus Eigenkapital kommen. Wer sie mitfinanziert (Vollfinanzierung über 100 %), erhöht den Beleihungsauslauf — und zahlt dafür in der Regel einen Zinsaufschlag. Ein Berater rechnet durch, ob sich das in Ihrem Fall lohnt.

Welcher Posten ist der größte?

In den meisten Fällen die Grunderwerbsteuer oder die Maklerprovision. Die Grunderwerbsteuer schwankt je Bundesland zwischen 3,5 % (Bayern, Sachsen) und 6,5 % (u. a. NRW, Brandenburg). Notar und Grundbuch sind bundeseinheitlich nach GNotKG geregelt und deutlich kleiner.

Fällt immer eine Maklerprovision an?

Nein. Nur wenn ein Immobilienmakler beteiligt ist. Beim Kauf einer Wohnimmobilie gilt seit Dezember 2020 in der Regel das Bestellerprinzip mit hälftiger Teilung (Käuferanteil meist rund 3,57 % inkl. MwSt). Bei einem Privatkauf ohne Makler entfällt dieser Posten — im Rechner können Sie ihn entsprechend herausrechnen.

Sind Notar- und Grundbuchkosten überall gleich?

Ja, weitgehend. Notargebühren und Grundbuchkosten richten sich nach dem bundeseinheitlichen GNotKG und hängen vom Kaufpreis ab, nicht vom Bundesland. Als Faustwert gelten rund 1,5 % Notar und 0,5 % Grundbuch.